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Konzept der Transformation

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Parkraummanagement: Konzept der Transformation im betrieblichen Umfeld

Die Anforderungen an betriebliche Parkflächen verändern sich grundlegend. Klassische Stellplatzverwaltung weicht zunehmend einem integrierten, flexiblen und nachhaltigen Ansatz. Das Konzept der Transformation im Parkraummanagement beschreibt den Übergang von einer reinen Flächenverwaltung hin zu einem intelligenten, digitalen und mitarbeiterzentrierten Mobilitätsbaustein – abgestimmt auf neue Arbeitsmodelle, ESG-Ziele, E-Mobilität und veränderte Nutzererwartungen. Das Parkraummanagement durchläuft einen strategischen Wandel: vom starren Flächenkonzept zur smarten, dynamischen und sozial ausgewogenen Mobilitätslösung. Nur mit einem durchdachten Transformationskonzept gelingt es, diese Entwicklung strukturiert und zukunftssicher zu gestalten.

Unternehmen sollten die Transformation ihres Parkraummanagements systematisch angehen – mit klaren Zielbildern, phasenweiser Umsetzung, Stakeholder-Dialog und Einbindung moderner Technologien. Das Facility Management übernimmt dabei eine zentrale koordinierende Rolle.

Treiber der Transformation

Anpassung der Stellplatzplanung an neue Arbeitsmodelle und Nachhaltigkeitsziele

  • Neue Arbeitsmodelle: Hybrid Work, flexible Arbeitszeiten und Desk Sharing verändern die Nachfrage nach Stellplätzen – zeitlich, räumlich und organisatorisch.

  • Klimaziele und ESG-Vorgaben: Reduktion von CO₂-Emissionen, Förderung emissionsarmer Mobilität und Optimierung der Flächennutzung werden strategisch relevant.

  • E-Mobilität und Ladeinfrastruktur: Ladepunkte, Lastmanagement und Abrechnung werden zu Schlüsselthemen in der Flächenplanung.

  • Mitarbeiterorientierung und soziale Aspekte: Gerechte, transparente und situationsgerechte Vergabemodelle stärken die Arbeitgeberattraktivität.

Elemente eines Transformationskonzepts

  • Zielbild und Leitbild formulieren: Definition, wie das Parkraummanagement in Zukunft aussehen soll – z. B. digital, fair, skalierbar, nachhaltig, barrierefrei.

  • Ist-Analyse und Nutzerdialog: Erfassung aktueller Nutzungsmuster, technischer Infrastruktur, Bedarfe und Herausforderungen im Dialog mit relevanten Gruppen.

  • Modularer Transformationsplan: Strukturierter Übergang mit Teilprojekten, z. B. Digitalisierung, Nutzerkommunikation, Ladeinfrastruktur, Vergaberichtlinien.

  • Technologie- und Systemstrategie: Auswahl passender IT-Lösungen für Buchung, Steuerung, Zugangskontrolle, Reporting und Schnittstellenmanagement.

Technische und organisatorische Umsetzungsschritte

  • Digitalisierung der Buchung und Verwaltung: Einführung von Apps, Webportalen, Intranet-Anbindung zur eigenständigen Nutzung durch Mitarbeitende.

  • Flexible Nutzungskonzepte: Sharing-Modelle, Zeitfensterregelungen, Kombination mit ÖPNV-Angeboten oder Job-Rad-Modellen.

  • Ladeinfrastruktur & Smart Charging: Integration von Ladepunkten mit nutzerfreundlicher Bedienung, Abrechnung, Priorisierung und Energieoptimierung.

  • Kennzahlen und Steuerung: Einführung von KPIs zur Auslastung, Nutzerzufriedenheit, E-Mobilität, Flächenumsatz und CO₂-Bilanz.

Rolle des Facility Managements in der Transformation

  • Konzeptentwicklung & Projektleitung: Entwicklung des Transformationspfads gemeinsam mit HR, IT, Mobilitäts- und Nachhaltigkeitsteams.

  • Betreiberverantwortung & Prozesse: Definition von Zuständigkeiten, Service Levels, Wartungskonzepten und Schnittstellen.

  • Kommunikation & Change Management: Begleitung der Umstellung durch Informationskampagnen, Schulungen, Feedbackformate und kontinuierliche Verbesserung.

Langfristiger Nutzen der Transformation

  • Effiziente Flächennutzung: Mehr Nutzer pro Fläche durch flexible Modelle und digitale Steuerung.

  • Zukunftsfähigkeit und Skalierbarkeit: Modular erweiterbare Systeme ermöglichen Anpassungen an neue Anforderungen und Technologien.

  • Nachhaltigkeit und CSR: Beitrag zu Klimazielen, Förderfähigkeit von Ladeinfrastruktur, positive Wahrnehmung durch Mitarbeitende und Öffentlichkeit.

  • Strategischer Mehrwert: Parkraummanagement wird Teil einer ganzheitlichen Unternehmensmobilität und kann mit weiteren Angeboten wie Fahrradparkhäusern, Shuttle-Lösungen oder Mobilitätsbudgets verknüpft werden.