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Prozessoptimierung im Facility Management

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Parkraummanagement: Prozessoptimierung im Facility Management

Effizientes Parkraummanagement erfordert klar definierte, technisch unterstützte und regelmäßig überprüfte Prozesse. Gerade bei steigender Komplexität – durch wechselnde Nutzergruppen, Ladeinfrastruktur, digitale Buchungssysteme oder ESG-Vorgaben – wird die systematische Prozessoptimierung zum Erfolgsfaktor. Ziel ist es, die Stellplatzvergabe, -nutzung und -steuerung effizient, transparent und nutzerfreundlich zu gestalten – mit geringem Verwaltungsaufwand und hoher Wirkung im Alltag.

Bestehende Abläufe sollten regelmäßig auf Effizienz, Transparenz und Automatisierungspotenzial geprüft werden. Durchgängige Prozesse – von der Buchung bis zur Abrechnung – kombiniert mit intelligenter Systemintegration und klarer Rollenverteilung sind die Grundlage für ein zukunftsfähiges Parkraummanagement. Prozessoptimierung im Parkraummanagement führt zu besserer Flächenauslastung, höherer Nutzerzufriedenheit, geringeren Verwaltungskosten und größerer Flexibilität im Betrieb. Sie ist der Schlüssel für ein modernes, skalierbares und digitales Parkraumkonzept.

Typische Schwachstellen im Parkraummanagement

Herausforderungen bei der Stellplatzvergabe im Facility Management

  • Manuelle Vergabeprozesse: Papierbasierte oder nicht systematisierte Platzvergabe führt zu Ineffizienz, Intransparenz und Fehleranfälligkeit.

  • Fehlende Echtzeitdaten: Keine Übersicht über aktuelle Belegung, freie Plätze oder Ladepunktverfügbarkeit.

  • Statische Nutzungsmodelle: Starre Zuordnungen verhindern eine bedarfsgerechte oder flexible Nutzung – insbesondere bei Teilzeit, Homeoffice oder Schichtbetrieb.

  • Intransparente Vergabekriterien: Fehlende Richtlinien oder subjektive Entscheidungen führen zu Unzufriedenheit bei Mitarbeitenden.

Ziele der Prozessoptimierung

  • Reduktion des Verwaltungsaufwands: Automatisierte Vergabe, digitale Rückmeldungen und systemgestützte Abläufe.

  • Erhöhung der Flächeneffizienz: Nutzung ungenutzter oder freigegebener Plätze durch dynamische Steuerung.

  • Verbesserung der Nutzererfahrung: Klar definierte Abläufe, intuitive Buchung, Rückmeldung bei Problemen.

  • Transparenz und Fairness: Nachvollziehbare Kriterien, dokumentierte Abläufe, regelmäßige Evaluation.

Buchungs- und Freigabeprozess

  • Online-Buchung über App, Intranet oder Portal

  • Dynamische Freigabe bei Urlaub, Homeoffice, Außendienst

  • Optionale Wartelistenfunktion bei hoher Auslastung

Zugangs- und Berechtigungsmanagement

  • Automatische Steuerung über Nummernschilderkennung oder QR-Codes

  • Unterschiedliche Rechte für Mitarbeitende, Gäste, Lieferanten, Dienstleister

  • Zeitfenster- oder tagesgenaue Berechtigungen möglich

Belegungs- und Auslastungsmonitoring

  • Echtzeitüberwachung freier/belegter Stellplätze

  • Ladepunkt-Statusanzeige (frei, belegt, aktiv, Störung)

  • Analyse von Spitzenzeiten, Leerständen, Nutzungsmustern

Abrechnungs- und Kostenverrechnung

  • Monatliche Nutzungsauswertung pro Mitarbeitenden oder Kostenstelle

  • Anbindung an HR- und Finanzsysteme

  • Integration von Zusatzleistungen (z. B. Ladeabrechnung)

Rollen und Verantwortlichkeiten

  • Facility Management: Steuerung des gesamten Prozesses, Verantwortung für Infrastruktur und Systempflege

  • IT/CAFM-Team: Schnittstellenmanagement, Systemanpassungen, Datenpflege

  • HR-Abteilung: Einbindung in Onboarding, Sonderregelungen, Sozialkriterien

  • Mitarbeitende/Nutzer: Eigenständige Buchung und Rückmeldung, verantwortungsvolle Nutzung

Erfolgsfaktoren für die Prozessoptimierung

  • Digitale End-to-End-Prozesse: Medienbruchfreie Abläufe – vom Antrag bis zur Auswertung

  • Systemintegration: Verknüpfung mit Besuchermanagement, HR-Tools, Ladeinfrastruktur, Sicherheitssystemen

  • Nutzerzentriertes Design: Mobile Optimierung, einfache Bedienung, klare Rückmeldemechanismen

  • Regelmäßiges Review & Feedback: Prozesskennzahlen, Zufriedenheitsumfragen, kontinuierliche Weiterentwicklung