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Soziale Leistung

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Betriebliches Parkraummanagement als soziale Leistung

Die Bereitstellung und Steuerung von Parkflächen ist nicht nur eine logistische oder technische Aufgabe, sondern zunehmend auch ein Bestandteil der sozialen Infrastruktur eines Unternehmens. Betriebliches Parkraummanagement kann gezielt als soziale Leistung eingesetzt werden, um Mitarbeitenden Wertschätzung zu zeigen, Mobilitätsbelastungen zu reduzieren und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu fördern. Ein betriebliches Parkraummanagement mit sozialem Anspruch stärkt die Mitarbeiterbindung, fördert Chancengleichheit und unterstützt die betriebliche Fürsorgepflicht – besonders in Regionen mit geringer ÖPNV-Anbindung oder bei Beschäftigten mit erhöhtem Mobilitätsbedarf.

Parkraum sollte als Teil der betrieblichen Sozialleistungen strukturiert und transparent verwaltet werden. Die Einbindung von HR, Betriebsrat und Facility Management ist zentral. Ein Kriterienkatalog, regelmäßige Evaluationen und digitale Buchungssysteme schaffen Fairness, Effizienz und soziale Ausgewogenheit.

Parken als Bestandteil sozialer Infrastruktur

Optimierung der Parkraumvergabe und Mitarbeiterunterstützung

  • Entlastung für Mitarbeitende mit langen Anfahrtswegen oder familiären Verpflichtungen

  • Parkraum kann gezielt Beschäftigten mit Betreuungsaufgaben (Kinder, Pflege) oder Schichtarbeit zur Verfügung gestellt werden.

  • Gleichstellung und soziale Teilhabe

  • Durchdachte Belegungskonzepte vermeiden Bevorzugung einzelner Hierarchieebenen und stärken die Gerechtigkeit im Zugang zu knappen Flächen.

  • Teil des Corporate Benefits

  • Parkplatzbereitstellung kann als geldwerter Vorteil im Rahmen von Sozialleistungen kommuniziert und strategisch positioniert werden.

Steuerung über soziale Kriterien

  • Transparente Vergaberichtlinien: Zuteilung von Stellplätzen auf Basis definierter Kriterien wie Anfahrtsdauer, körperlicher Einschränkungen, familiärer Situation, Arbeitszeitmodell.

  • Bevorzugung systemrelevanter Funktionen oder Mobilitätseinschränkungen: Berücksichtigung von Sicherheitsdiensten, Schichtpersonal, Personen mit Schwerbehindertenausweis.

  • Wechselmodelle und Rotationssysteme: Teilzeitkräfte oder Teams mit Homeoffice-Anteil können zeitlich gestaffelte Berechtigungen erhalten.

Integration in betriebliche Strukturen

  • Abstimmung mit dem Betriebsra: Sozialverträgliche Vergabemodelle erfordern Mitbestimmung und Offenheit in der Kommunikation.

  • Einbindung in HR-Prozesse: Parkplatzrechte können als Bestandteil von Onboarding-, Versetzungs- oder Entsendungsprozessen definiert werden.

  • Kombination mit anderen Mobilitätsangeboten: Ergänzung durch Jobticket, Fahrradleasing, Shuttleservice oder Carpooling-Plattformen erhöht die Flexibilität und Akzeptanz.

Technische und organisatorische Umsetzung

  • Digitale Buchungs- und Verfügbarkeitsplattformen: Webbasierte Systeme zur Verwaltung, Bewerbung und Transparenz von Stellplatzverfügbarkeiten.

  • Reservierungskontingente und Rückmeldemechanismen: Möglichkeit zur temporären Freigabe von Stellplätzen bei Urlaub oder Homeoffice durch die Nutzenden.

  • Datenschutzkonformer Betrieb: Verzicht auf personenbezogene Dauerüberwachung, stattdessen Nutzung aggregierter Kennzahlen für Steuerung und Reporting.

Wirkungen und Nutzen für Arbeitgeber

  • Wirkungen und Nutzen für Arbeitgeber: Wirkungen und Nutzen für Arbeitgeber

  • Sichtbare Fürsorge im Alltag: Sichtbare Fürsorge im Alltag

  • Positionierung im Employer Branding: Ein sozial orientiertes Parkraummanagement kann Teil der Arbeitgebermarke werden – besonders gegenüber familienorientierten und pendelnden Fachkräften.